Aktuelles

Einladung zum Goethe lesen am Sonntag, den 08.07. 2018 um 15 Uhr im Literaturhaus (Kennedyhaus) Darmstadt. Wir haben im März erst mit einer Sitzung die "Iphigenie auf Tauris" angefangen. Sie sind herzlich willkommen, jederzeit können Sie kommen und mitmachen. Wir freuen uns. Empfohlen Reclam Ausgabe XL. Ort: Ort:  Literaturhaus Darmstadt - Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt, 3.Stock,  Raum: Textwerkstatt.  (oder auch IPPH)


Einladung zum nächsten Goethe-Vortrag am Mittwoch den, 11. Juli 2018, Murat Yeginer: "Goethes Iphigenie inszenieren“ .

Iphigenie auf Tauris erzählt den archaischen und ewig aktuellen Mythos vom Fremdsein. Vom Verstoßen sein. Von der Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit. Und von dem Trauma, niemals vertrauen zu können. Das Kind, das vom Vater für den (Kriegs-)Erfolg geopfert werden soll und von Diana gerettet wird, kann trotz freundlicher Aufnahme fern der Heimat keine Wurzeln finden. Vergeblich kämpft König Thoas um ihre Liebe.

 

In seiner Inszenierung am Staatstheater Meiningen hat Regisseur Murat Yeginer das Goethe-Drama in eine mystische Welt versetzt, die sowohl Antike als auch Zukunft sein kann. Mit Bildern von tiefenpsychologischer Symbolik und Musik, die ohne Umwege das Unterbewusste erreicht. 

 

 

 

Murat Yeginer, Regisseur, Schauspieler, Theaterleiter  kam in Sivas, Anatolien, zur Welt und wuchs in München und Hamburg auf. Seit über 40 Jahren spielt er auf den Bühnen deutscher Stadt- und Staatstheater Rollen wie Cyrano de Bergeraque, Othello oder den Dorfrichter Adam. Aktuell ist er am Staatstheater Mainz als „Nathan der Weise“ zu bewundern. Von 2008 bis 2015 war Murat Yeginer Schauspiel–Intendant am Stadttheater Pforzheim. Als Regisseur hat er  Klassiker und zeitgenössische Werke inszeniert. Zum Beispiel „Iphigenie auf Tauris“, wofür er 2012 den Publikumspreis für die beste Regie des Jahres erhielt. Aber auch „Maria Stuart“, „Der Sturm“ oder seine aktuelle „Romeo-und-Julia“-Inszenierung in Hamburg überzeugten Kritiker und Publikum. 2017 wurde er für die zeitgenössischen Farce „Hinter der Mauer liegt das Glück“ von Benjamin Lauterbach mit dem Rolf Mares Regiepreis Hamburg ausgezeichnet. Zur kommenden Spielzeit geht Murat Yeginer als Oberspielleiter ans Ohnsorg Theater in Hamburg.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeit: 11. Juli 2018, 19.45

 

Ort: Literaturhaus, Kasinostr. 3

Darmstad

 

Wie wird man Werthers Leiden los? Indem man sie in eine Puppe stopft und einem schwärmerischen Prinzen überläßt. Goethes ‚Posse‘ Triumph der Empfindsamkeit, aufgeführt am 30. Januar 1778, dem Geburtstag der Weimarer Herzogin Luise, ist eine Gelegenheitsarbeit der besonderen Art. Abrechnung mit der Vergangenheit? Gewiß, auch das. Aber mit einem Stück im Stück, dem Wechsel von Prosa und Vers, mit metapoetischen Verfremdungseffekten, mit einem Orakel und dem Doppelgängermotiv weist es weit über seine Entstehungszeit hinaus. Eine Entdeckung, die sich lohnt!

 

 

 

Dr. phil. Ulrike Leuschner lebt als Literaturwissenschaftlerin in Darmstadt. Neben zahlreichen Publikationen zur deutschsprachigen Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts ist sie Mitherausgeberin von treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle Merck an der TU Darmstadt legte sie 2007 die Edition des Briefwechsels von Johann Heinrich Merck vor; seit 2008 ist sie mit der Herausgabe von Mercks Gesammelten Schriften beschäftigt.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

es spricht

 

Prof. Dr. Hartmut Böhme, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, d. 11. April 2018,

 

19.45 Uhr

 

Literaturhaus Darmstadt



Stella und Die natürliche Tochter. Zeit: 19 Uhr 45;  Ort: im Literaturhaus

 

Böhme hat in seinem Einführungsvortrag ausgeführt, dass es bei Goethe weniger um dramatisches Geschehen geht, als vielmehr um die Entfaltung von Charakteren. Das wird nun in diesem Vortrag an zwei Dramen demonstriert. Gernot Böhmes These ist, dass Goethe hier zwei ausgesprochen „schwache Männer“ darstellt. Im Gegensatz dazu wird dann Hartmut Böhme in nächsten Vortrag Goethes Vorliebe für „starke Frauen“ demonstrieren.

 

 

 

Gernot Böhme war 1978-2002 Professor für Philosophie an der TU Darmstadt. 2005  gründete er das Institut für Praxis der Philosophie e.V., IPPh, dessen Direktor er ist.  Seit Februar 2011 ist er der 1. Vorsitzender der   Darmstädter Goethe-Gesellschaft. Forschungs-Schwerpunkte: Platon, Kant, Goethe. Ethik, Ästhetik, Anthropologie, Theorie der Zeit und des Bewusstseins. Veröffentlichungen zur Goethe-Forschung: U.a. ist er Mitherausgeber des Goethe-Handbuches bei Metzler. Von den zahlreichen Publikationen seien hier das Buch Goethes Faust als philosophischer Text. Kusterdingen: Die Graue Edition, 2. Aufl. 2013 und FaustlesenFaustverstehen. Schriften der Darmstädter Goethegesellschaft 4. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2014 genannt. Zuletzt  als Herausgeber: Über Goethes Romane ( Aisthesis Verlag, 2016, Darmstädter Schriften Nr. 6); Über Goethes Naturwissenschaft. S, Nr. 7. Bielefeld: Aisthesis 2017.


 

 

 

 

 

 

 

Zeit: 14.3. 2018, 19.45

 

Ort: Literaturhaus, Kasinostr. 3

 

64293 Darmstadt




 

Ort: Literaturhaus Darmstadt, Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt. 

Eintritt 5€, frei für Mitglieder, Spenden erwünscht, gefördert durch die Sparkasse Darmstadt. 

Bitte denken Sie daran, REKLAME zu machen für die EIN-Mann-Aufführung von Jörg Schulze-Neuhoff, Bielefeld: Götz von Berlichingen. Regie: Stefan Meißner, kein Vortrag, sondern Live-Aufführung des Stücks !!! Theater am  Mittwoch, den 10. Januar 2018 um 19 Uhr 45