Aktuelles

Einladung zum Goethe lesen am Sonntag, den 11.11.18 wieder wie immer um 15 Uhr im 3. Stock im Literaturhaus Darmstadt  Wir beginnen in Vorbereitung der Vorträge zu Goethes autobiographischen Schriften mit seinem Text "Briefe aus der Schweiz" . Als Ausgabe empfehle ich die von hansebooks, ISBN 978 333 735 538 65. Die Ausgabe kostet 12,90€; die Anlieferung braucht 3 Tage - also rechtzeitig bestellen. Sie ist nicht kommentiert - also Kommentare in anderen Quellen aufsuchen-

Ort:  Literaturhaus Darmstadt - Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt, 3.Stock,  Raum: Textwerkstatt.  (oder auch IPPH), 14.10. 18 um 15 Uhr, Eingang befindet sich rechts, wenn man vor dem Gebäude steht.  

Nächster Vortrag am 14.11. 2018 von Prof. Dr. Sauder (Saarbrücken): Goethes Darstellung seiner Kindheit und Jugend

in Dichtung und Wahrheit. Angesichts seiner zwölfbändigen Werkausgabe, die1806-1808 bei Cotta erschienen war, nahm

 

Goethe in einem knappen Vorwort zu Dichtung und Wahrheit die Rolle eines Lesers ein, der bei so unterschiedlichen Werken den Eindruck unzusammenhängender Produktionen habe. Wenn es die „Hauptaufgabe der Biographie sei, den Menschen in seinen Zeitverhältnissen darzustellen,“ so müsse sie die Umstände vergegenwärtigen, unter welchen er seine Werke hervorgebracht habe. An die Stelle der 'Vorsehung', dem leitenden Prinzip älterer Autobiografien, setzt Goethe die Entelechie als gestaltendes Prinzip. Schon in den Tätigkeiten und Erfahrungen des Kindes offenbart der Autobiograph, wie solche Regungen und äußeren Einflüsse schließlich zusammenschießen, durch welche sich ein Dichter bilde. Ausführlicher als andere Autobiographen verweilt Goethe bei den Jahren seiner Kindheit und Jugend ( sechs Bücher!).

 

 

 

 

 

Gerhard Sauder war 1976 bis zu seiner Emeritierung 2006 Professor für neuere deutsche Literatur an der Universität des Saarlandes. Bevorzugte Arbeitsgebiete: Literatur der Aufklärung, des Sturm und Drang und der Empfindsamkeit (Goethe, Herder), des 20. Jahrhunderts, Sozialgeschichte der Literatur, Wissenschaftsgeschichte der Germanistik. Mitherausgeber der Münchner Goethe-Ausgabe, der kritischen Ausgabe der Werke des Malers Müller und der Gesammelten Werke von Ludwig Harig. Seit 1988 Sprecher des St. Ingberter Literaturforums.

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Zeit: 11. Juli 2018, 19.45

 

Ort: Literaturhaus, Kasinostr. 3

Darmstad

 

Wie wird man Werthers Leiden los? Indem man sie in eine Puppe stopft und einem schwärmerischen Prinzen überläßt. Goethes ‚Posse‘ Triumph der Empfindsamkeit, aufgeführt am 30. Januar 1778, dem Geburtstag der Weimarer Herzogin Luise, ist eine Gelegenheitsarbeit der besonderen Art. Abrechnung mit der Vergangenheit? Gewiß, auch das. Aber mit einem Stück im Stück, dem Wechsel von Prosa und Vers, mit metapoetischen Verfremdungseffekten, mit einem Orakel und dem Doppelgängermotiv weist es weit über seine Entstehungszeit hinaus. Eine Entdeckung, die sich lohnt!

 

 

 

Dr. phil. Ulrike Leuschner lebt als Literaturwissenschaftlerin in Darmstadt. Neben zahlreichen Publikationen zur deutschsprachigen Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts ist sie Mitherausgeberin von treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle Merck an der TU Darmstadt legte sie 2007 die Edition des Briefwechsels von Johann Heinrich Merck vor; seit 2008 ist sie mit der Herausgabe von Mercks Gesammelten Schriften beschäftigt.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

es spricht

 

Prof. Dr. Hartmut Böhme, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, d. 11. April 2018,

 

19.45 Uhr

 

Literaturhaus Darmstadt



Stella und Die natürliche Tochter. Zeit: 19 Uhr 45;  Ort: im Literaturhaus

 

Böhme hat in seinem Einführungsvortrag ausgeführt, dass es bei Goethe weniger um dramatisches Geschehen geht, als vielmehr um die Entfaltung von Charakteren. Das wird nun in diesem Vortrag an zwei Dramen demonstriert. Gernot Böhmes These ist, dass Goethe hier zwei ausgesprochen „schwache Männer“ darstellt. Im Gegensatz dazu wird dann Hartmut Böhme in nächsten Vortrag Goethes Vorliebe für „starke Frauen“ demonstrieren.

 

 

 

Gernot Böhme war 1978-2002 Professor für Philosophie an der TU Darmstadt. 2005  gründete er das Institut für Praxis der Philosophie e.V., IPPh, dessen Direktor er ist.  Seit Februar 2011 ist er der 1. Vorsitzender der   Darmstädter Goethe-Gesellschaft. Forschungs-Schwerpunkte: Platon, Kant, Goethe. Ethik, Ästhetik, Anthropologie, Theorie der Zeit und des Bewusstseins. Veröffentlichungen zur Goethe-Forschung: U.a. ist er Mitherausgeber des Goethe-Handbuches bei Metzler. Von den zahlreichen Publikationen seien hier das Buch Goethes Faust als philosophischer Text. Kusterdingen: Die Graue Edition, 2. Aufl. 2013 und FaustlesenFaustverstehen. Schriften der Darmstädter Goethegesellschaft 4. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2014 genannt. Zuletzt  als Herausgeber: Über Goethes Romane ( Aisthesis Verlag, 2016, Darmstädter Schriften Nr. 6); Über Goethes Naturwissenschaft. S, Nr. 7. Bielefeld: Aisthesis 2017.


 

 

 

 

 

 

 

Zeit: 14.3. 2018, 19.45

 

Ort: Literaturhaus, Kasinostr. 3

 

64293 Darmstadt




 

Ort: Literaturhaus Darmstadt, Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt. 

Eintritt 5€, frei für Mitglieder, Spenden erwünscht, gefördert durch die Sparkasse Darmstadt. 

Bitte denken Sie daran, REKLAME zu machen für die EIN-Mann-Aufführung von Jörg Schulze-Neuhoff, Bielefeld: Götz von Berlichingen. Regie: Stefan Meißner, kein Vortrag, sondern Live-Aufführung des Stücks !!! Theater am  Mittwoch, den 10. Januar 2018 um 19 Uhr 45